Der Ausdruck „Personal Branding“ wurde im Jahre 1997 zum ersten Mal von Tom Peters im Artikel mit dem Titel „The Brand Called You“ für Fast Company verwendet. Damals ging es noch darum, wessen E-Mails man zuerst lesen sollte:
When everybody has email and anybody can send you email, how do you decide whose messages you’re going to read and respond to first — and whose you’re going to send to the trash unread? The answer: personal branding. The name of the email sender is every bit as important a brand — is a brand — as the name of the Web site you visit. It’s a promise of the value you’ll receive for the time you spend reading the message. (Quelle)
Die Grundidee von Personal Branding ist schon um einiges älter. Das wichtigste Element eines Personal Brands ist der eigene Name, weil er untrennbar mit der eigenen Person verbunden ist.
Das wussten auch schon diese beiden Herren, über die Sie sicher auch schon herzlich gelacht haben:

Bild: In Deutschland waren Stan Laurel und Oliver Hardy als “Dick und Doof” bekannt.
Stan Laurel und Oliver Hardy waren in den zwanziger und dreissiger Jahren die Stars des Hal Roach-Studios. Um möglichen Problemen um die Namensrechte ihrer Filmfiguren aus dem Wege zu gehen, beschlossen die Beiden, ihre eigenen Namen auch für ihre Rollen zu benutzen. So konnten sie 1940 ihren Vertrag mit Hal Roach künden und Filme für 20th Century Fox und Metro-Goldwyn-Mayer drehen und weiterhin die von ihnen entwickelten Charaktere verkörpern.
Ein anderer bekannter Personal Brand der Filmgeschichte ist sogar noch älter. „The Tramp“ von Charlie Chaplin erblickte 1914 das Licht des Stummfilms. Chaplin verkörperte die Rolle in vielen folgenden Kurz- und Spielfilmen für verschiedene Studios.

Bild: Der Tramp gehört zu den berühmtesten Figuren der Filmgeschichte.
Heute steht Personal Branding für die Vermarktung der eigenen Person im Internet. Ein anderer Begriff ist auch Online Identity Management. Dabei geht es darum die Anzahl der positiven Online-Referenzen maximieren und Werte wie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit zu vermitteln.
Dan Schawbel, einer der bekanntestes Personal Branding Experten, gibt in seinem Buch Me 2.0 folgende Definition:
“Personal branding describes the process by which individuals and entrepreneurs differentiate themselves and stand out from a crowd by identifying and articulating their unique value proposition, whether professional or personal, and then leverage it across platforms with a consistent message and image to achieve a specific goal. In this way, individuals can enhance their recognition as experts in their field, establish reputation and credibility, advance their careers, and build self-confidence.” (Quelle)
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