Vor rund zwei Wochen habe ich bereits über das Problem mit Fake-Accounts auf Twitter gebloggt. Auch bei Twitter macht man sich offenbar schon länger Gedanken zu dem Thema. Aktuell bewegte eine Klage die Twitter-Macher: Der amerikanische Baseball-Manager Tony La Russa klagte gegen Twitter, weil auf der Seite ein Account unter seinem Namen betrieben wurde.
Auf seinem eigenen Blog nutzt Twitter die Gelegenheit, so genannte „Verfied Accounts“ anzukünden:
We do recognize an opportunity to improve Twitter user experience and clear up confusion beyond simply removing impersonation accounts once alerted. We’ll be experimenting with a beta preview of what we’re calling Verified Accounts this summer. (Quelle)
Der Versuch wird mit bekannten Personen des öffentlichen Lebens beginnen, also jenen, die am meisten vom Missbrauch ihres Namens betroffen sind.

Bild: So könnte ein “Verified Account” auf Twitter aussehen. Quelle: blog.twitter.com
Twitter beeilt sich jedoch darauf hinzuweisen, dass umgekehrt nicht alle nicht-verifizierten Fakes seien.
Please note that this doesn’t mean accounts without a verification seal are fake—the vast majority of Twitter accounts are not impersonators. (Quelle)
Ein einfacher Weg herauszufinden, ob ein Account ein Fake sei oder nicht, ist beispielsweise zu überprüfen, ob der Twitter-Account von einer offiziellen Seite, die der Person zweifelsfrei zugeordnet ist, verlinkt ist. (Den Link auf meinen Twitter-Account @kfuellhaas finden Sie rechts!)
Vom Identitätsdiebstahl auf Twitter sind nicht nur Prominente betroffen, sondern auch Unternehmen und Marken. Ein berühmtes Beispiel ist der Fall von Exxon Mobil. Wenn man als Unternehmen nicht selber twittern will, empfiehlt es sich dennoch, den eigenen Firmennamen sowie Produkte- und Markennamen als Account zu registrieren, um Missbrauch auszuschliessen.
Siehe auch
Identitätsdiebstahl auf Twitter, oder wer twittert hier? (fuellhaas.com)
Hey There! Tony La Russa Is Suing Twitter (techcrunch.com)
Twittert Revlon? Oder wieder ein Fake mehr! (PR Blogger)
Harald Schmidt auf Twitter (Fake-Account)






[...] In den schier unendlichen Weiten des Internets bloggen nicht nur falsche Steve Jobs, auch Stars und Sternchen müssen immer wieder feststellen, dass unter ihrem Namen Botschaften verbreitet werden, die gar nicht von ihnen stammen. So gibt es auf dem Micro-Blogging Dienst Twitter eine unbekannte Zahl von Fake-Profilen. Um diesem Missbrauch entgegen zu wirken, hat Twitter vor ein paar Monaten so genannte “Verified Accounts“ eingeführt. [...]