Weihnachts-Shopping im Internet: Ja, aber…

Was verschenke ich bloss zu Weihnachten? Das Aussuchen von Geschenken kann einem das Internet zwar nicht abnehmen, wohl aber das Einkaufen etwas stressfreier gestalten. Der Branchenverband BITKOM geht davon aus, dass über 14 Millionen Deutsche ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen werden. Dies ist ein Drittel mehr als im Vorjahr. Gute Aussichten also für alle Online-Shops.

Ein etwas differenzierteres Bild zeichnet eine Studie von Fittkau & Maaß. Gemäss ihrer neusten W3B-Analyse plant zwar fast jeder zweite Internetnutzer, in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet zu kaufen. Überraschenderweise jedoch wollen selbst Internet-Nutzer das meiste Geld für Weihnachtsgeschenke im stationären Handel ausgeben. Lediglich jeder fünfte Online-User, der dieses Jahr Geschenke kaufen wird, will einen Grossteil seines Weihnachtsbudgets via Internet ausgeben. Die Mehrheit hingegen plant den Geschenkkauf ganz traditionell vorwiegend im stationären Handel.
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Quelle: www.w3b.org

Der Trend zum Weihnachtseinkauf im Internet ist seit Jahren ungebrochen. Seit sieben Jahren nimmt die Nutzung des Internet für den Weihnachtsgeschenkkauf immer weiter zu. Auch im Vergleich zum Vorjahr ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen: Planten Ende 2008 noch 47% das Weihnachtsshopping im Netz, sind es dieses Jahr mit 52% schon mehr als die Hälfte aller Nutzer.


Quelle: www.w3b.org

Noch optimistischer ist man in der Umfrage des Online-Preisvergleichs Twenga.de. Laut der jährlichen Umfrage zum Kaufverhalten der europäischen Verbraucher wollen 69 Prozent der Deutschen ihre Geschenke im Internet erwerben – ein Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sogar 79 Prozent geben an, vor dem Einkauf gezielt Preisvergleichsseiten zu nutzen. Auch zur Informationsbeschaffung über einzelne Produkte wollen die Konsumenten das Internet stärker nutzen.

Doch was nutzt der schönste Online-Shop, wenn die Kunden am Ende nicht auf „Bestellen“ klicken? Wer online kauft, vertraut dem Anbieter, dass dieser die bestellten Produkte pünktlich und in einwandfreiem Zustand liefert. Zudem müssen die einzelnen Produkte auch der Beschreibung im Shop entsprechen. Vor dem Kauf in die Hand nehmen, gibt es beim Online-Shopping nicht. Komplette Produktbeschreibung und Berichte von anderen Kunden erleichtern die Entscheidung des potentiellen Bestellers (siehe zu diesem Thema weiterführende Links am Ende des Beitrags).

Twenga.de hat auch untersucht, welches die grössten Bedenken der Kunden beim Online-Bestellen sind: Umständlicher Umtausch (31 Prozent), Nichteinhalten der Lieferzeit (23 Prozent) und unkorrekte Produktbeschreibung (19 Prozent) sind die drei wichtigsten Vorbehalte.

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Quelle: Twenga.de

Siehe auch
Produktbewertungen im Online-Shopping noch nicht Standard (fuellhaas.com)
Vertrauen ist gut, Verkaufen ist besser (fuellhaas.com)
Gute Online-Reputation steigert Conversion Rate beim Online-Shopping (fuellhaas.com)








1 Kommentar

  1. Sven sagt:

    Geschenke kaufen ist nun mal auch mit Emotionen verbunden – und hier bietet “Online” noch nicht die Mischung aus großen Regalreihen, musikalischer Untermalung, glänzenden, blinkenden und leuchtenden Ständern wie man Sie nur im stationären Handel findet.

    Nicht selten ist ein Kauf eine Mischung aus allem und führt zwar nicht beim Käufer zum “umständlichen Umtausch”, sondern beim beschenkten selbst… der sich bestenfalls wundert was sich die Person wohl dabei gedacht hat so einen Unfug zur Kasse zu tragen.

    Weihnachten ist halt Ausnahmezustand pur und ein Bummel durch die Innenstadt lässt sich durch nichts ersetzen