Viele Internetnutzer sind in Social Networks registriert. So zählt Facebook in Deutschland rund 11 Millionen User, in der Schweiz sind es 1,8 Millionen. Über die Hälfte aller User loggen sich täglich bei Facebook ein um bestehende Kontakte zu pflegen und via Pinnwände oder Mail zu kommunizieren.
Diese Entwicklung geht auch an den werbetreibenden Unternehmen nicht spurlos vorüber. Aber auch seitens der Nutzer ist das Interesse an Marken auf Facebook gross. Bereits 15 Prozent nutzen das Netzwerk auch, um sich über Produkte, Marken oder Unternehmen zu informieren, wie im Rahmen der INNOFACT-Trendstudie „zwei.null trends – Facebook und Markenkommunikation“ festgestellt wurde. Dabei geht es beispielsweise um exklusive Angebote, Preisvorteile oder Jobsuche. Jeder dritte Facebook-Nutzer hat bereits ein Marken-Profil oder eine Marken- Fanseite besucht, 27 Prozent sind „Fans“ geworden und 21 Prozent einer Marken-Gruppe beigetreten. Sie wollen ihre Sympathie für eine Marke oder ein Produkt öffentlich zum Ausdruck bringen (51 %), Zugang zu konkreten Informationen erlangen oder Unterstützung leisten, um die Marke bekannter zu machen (jeweils 41 %).

Quelle: INNOFACT AG
Unklarer Nutzen und Angst vor Datenmissbrauch sind die häufigsten Gründe, warum User nicht „Fan“ werden oder einer Gruppe beitreten.
Erfolgreich kommunizieren Marken mit Facebook-Nutzern vor allem, wenn sie interaktive Inhalte zur Verfügung stellen, die unterhaltend sind und informieren. Games/ Quize und Gewinnspiele/ Contests, die einen Bezug zu Marke oder Unternehmen haben, wurden bereits von 19 Prozent bzw. 15 Prozent der Facebook-User genutzt. Bereits 18 Prozent haben Informationen zu Produkten oder Marken über Statusmeldungen von Freunden erhalten und jeder Zehnte hat solche Informationen an Freunde weiterempfohlen.
Auch der crossmediale Effekt, der durch Markenkommunikation auf Facebook erzeugt wird, ist beachtlich: 48 Prozent der Nutzer sind Marken von Unternehmen, mit denen sie auf Facebook Kontakt hatten, auch schon in anderen Medien (z.B. TV, Radio) oder auf anderen Webseiten stärker aufgefallen. Der Kontakt mit einer Marke auf Facebook konnte bei 43 Prozent der Nutzer das Image dieser Marke positiv beeinflussen. Bei 25 Prozent der Nutzer haben solche Erfahrungen jedoch auch schon zu einer Verschlechterung des Markenimages geführt. Auch das Kaufverhalten der User wird durch die Facebook-Nutzung bereits aktiv beeinflusst. So geben knapp 40 Prozent der Befragten an, einen Kauf oder Nicht-Kauf von Empfehlungen bzw. Kritiken von Freunden auf Facebook abhängig gemacht zu haben.

Quelle: INNOFACT AG
Mit Material von
INNOFACT AG
Siehe auch
Schweizer Grossunternehmen lassen Social Media-Potential ungenutzt (fuellhaas.com)
Facebook User Schweiz: Zahlen für 2009 (bernetblog.ch)
Facebook: Toys”R”Us ist der schnellstwachsende Brand auf Facebook (Thomas Hutter)
Facebook: Fanpages und Kosmetik – eine kleine Übersicht (Thomas Hutter)
Webcontrolling für Facebook Fanpages (PR Blogger)










[...] Branding auf Facebook: Zahlen und Fakten von Karsten Füllhaas (zwar nicht explizit auf das Thema “Personal Brand” bezogen, aber trotzdem hilfreicht, um das Thema auf der Plattform Facebook zu beleuchten) [...]
[...] Branding auf Facebook: Zahlen und Fakten – fuellhaas.com – Online Reputation Management,… – Aber auch seitens der Nutzer ist das Interesse an Marken auf Facebook gross. Bereits 15 Prozent nutzen das Netzwerk auch, um sich über Produkte, Marken oder Unternehmen zu informieren, wie im Rahmen der INNOFACT-Trendstudie „zwei.null trends – Facebook und Markenkommunikation“ festgestellt wurde. Dabei geht es beispielsweise um exklusive Angebote, Preisvorteile oder Jobsuche. Jeder dritte Facebook-Nutzer hat bereits ein Marken-Profil oder eine Marken- Fanseite besucht, 27 Prozent sind „Fans“ geworden und 21 Prozent einer Marken-Gruppe beigetreten. Sie wollen ihre Sympathie für eine Marke oder ein Produkt öffentlich zum Ausdruck bringen (51 %), Zugang zu konkreten Informationen erlangen oder Unterstützung leisten, um die Marke bekannter zu machen (jeweils 41 %). branding facebook studie 2010 [...]
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