Connected Worlds: Das Web gehört zum Alltag der Menschen
Das Internet gehört fest zum Alltag der meisten Menschen: Für sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) ist ein Leben ohne Web undenkbar geworden. Das ergibt eine neue Studie des Hightech-Verbands BITKOM: Virtuelle und reale Welt sind in vielen Bereichen bereits verschmolzen, mit neuen Verbindungen zwischen Arbeit und Freizeit, Bürgern und Staat, Wirtschaft und Verbrauchern verändert das Netz das Alltags- und Berufsleben massiv.
Gefordert ist aber auch Politik, wobei die Forderungen nach mehr Sicherheit, mehr Freiheit oder mehr Regulierung stark auseinander gehen.
Mehr Details und die Präsentation der Studie kann man von der BITKOM-Webseite herunterladen.
Enterprise 2.0 in der Schweiz
Am 23. Februar 2010 fand in Bern das Enterprise 2.0-Frühstück statt, eingeladen hatte der Internetdienstleister unic. Im Einstiegreferat wurde die Enterprise 2.0-Studie vorgestellt. Die Studie zeigt: Der Grossteil der befragten Firmen steht noch am Anfang von Enterprise 2.0, obschon einzelne Werkzeuge bereits bei fast zwei Dritteln der Befragten im Einsatz sind oder deren Einsatz in naher Zukunft vorgesehen ist.
Der zweite Teil der Veranstaltung zeichnete sich durch grossen Praxisbezug aus. Nach einer Kundenpräsentation mit der Vorstellung des neuen Intranets bei Swisscom, gaben Vertreter Schweizer Grossunternehmen Einblicke in ihre Erfahrungen mit 2.0-Kommunikation. Dazu gehört zum Beispiel, dass Inhalte aus internen Diskussionen heutzutage schnell an die Öffentlichkeit getragen werden können. Trotzdem habe man sich nicht für eine interne Zensur entschieden, sondern die Diskussionen weiter laufen lassen, berichtete der Leiter Elektronische Medien bei der Schweizer Post, in Bezug auf die Auseinandersetzungen rund um den Verwaltungsrat des Unternehmens. Kommunikation im Sinne von Enterprise 2.0 ist von einem offenen Dialog geprägt, Eingriffe durch das Unternehmen können eine stattfindende Dynamik nachhaltig beschädigen. Einen ausführlicheren Bericht findet man im Magazin bei unic.
Social Media Policy beim US-Militär
Via Twitter kündete Price Floyd, Kommunikationsbeauftragter im amerikanischen Verteidigungsunternehmen den Erlass einer einheitlichen Social Media Policy an.
Grundsätzlich will das Pentagon damit den Zugang zu Social Networks von seinem „non-classified network“ aus erlauben. Kritisiert wird aber von Seiten der New York Times, die Richtlinien liessen zu viel Spielraum für lokale Kommandanten, welche den Zugang wiederum beschränken könnten.
„…the wording is broad enough to leave much discretion with local commanders to shut down access to Internet sites. And that means that commanders who are uncomfortable with social networking — and military bloggers say there are many of them — will be able to find ways to restrict Internet access by their troops.“ (Quelle)
Heute vermischen sich private und berufliche Nutzung von Social Networks immer stärker. Richtlinien für die Nutzung sollten daher in jedem Unternehmen vorhanden sein – die Frage ist für viele Firmen jedoch, ob sie überhaupt den Zugriff auf Seiten wie Facebook und YouTube erlauben sollen. Für liberale Regelungen plädiert der IDC-Geschäftsführer Wafa Moussavi-Amin in einem Beitrag auf cio.de: Solche Richtlinien funktionierten am besten, wenn sie dem Nutzerverhalten der Mitarbeiter entgegenkommen und es nicht einschränken. Wer sich die komplette Social Media-Policy vom Department of Defense ansehen will, findet hier den entsprechenen Link.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass in der Praxis nur wenige Unternehmen über eine Social Media-Policy verfügen. Wie eine im Februar 2010 veröffentlichte Umfrage von von Manpower zeigte, verfügen nur rund 20 Prozent über Richtlinien für den Social Media-Einsatz.
Healthcare Marketing 2010: Bewertungsportale für Kliniken
Was für die Reisebranche schon längst mit Portalen wie tripadvisor.de oder trivago.de Realität ist, wird auch für Gesundheitsdienstleister wie immer wichtiger: Bewertungen von Kunden im Internet. Für Patrick Engelke ist die richtige Kommunikation im Klinikalltag die beste Prävention für Krisen. In seinem Beitrag für das “Jahrbuch Healthcare Marketing 2010″ schreibt er:
„Längst ist die Kommentierungsfreude der Menschen nicht mehr nur auf Konsumgüter beschränkt. Auf zahlreichen Internetseiten wie zum Beispiel www.klinikbewertungen.de oder www.medmonitor.de werden inzwischen auch Krankenhäuser und Ärzte bewertet – oftmals mit der gleichen Sprache und dem gleichen Maßstab, mit dem auch die Geschäftsbeziehungen bei ebay einer Bewertung unterzogen werden. Diese Bewertungen bilden ein stetig wachsendes Reservoir für Patienten, die sich ü̈ber ihre Klinik, in der sie behandelt werden sollen oder behandelt wurden, informieren möchten – aber eben auch für Medien, die recherchieren.” (Quelle)
Der ganze Beitrag kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.
Lesetipp: 50 frische Social Media Marketing Whitepapers
Stefan Petersen von web-ideas.de hat 50 neue eBooks und Whitepapers zum Thema Social Media Marketing zusammengestellt. Auch für alle, die Twitter und Co. aufmerksam verfolgen, ist sicher noch was Neues dabei. Hier geht’s zur Online-Bibliothek…












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