Reputation Management (18): Kleine Energieanbieter haben punkto Online-Reputation die Nase vorn

Newsfeed zu Reputation Management, Online-Reputation, Social Media Monitoring und Personal Branding.
Ausgabe Nr. 18 vom 07. November 2010.

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Reputation Rating: Kleine Energieanbieter schlagen die Grossen
Die Kölner Agentur für Wirtschaftskommunikation Kuhn, Kammann & Kuhn veröffentlicht in Kooperation mit dem prmagazin in der aktuellen Ausgabe den dritten Teil einer Rating-Reihe. Die Untersuchung über die Online-Reputation von elf Energieunternehmen liefert ein unerwartetes Ergebnis: Die kleinen Anbieter verfügen über eine bessere Online-Reputation als die vier Marktführer.

Der Online-Ruf von elf Energieanbietern und ihrer Führungskräfte wurde mit Hilfe des Tools „Reputation Explorer“ untersucht. Grundlage hierfür bildeten die Meinungsäusserungen von Stakeholdern in Social Media, Blogs, Foren und den Webauftritten „klassischer“ Printmedien.

Die Analyse liefert unerwartete Ergebnisse: Die Billigstromanbieter Yello und Eprimo verfügen im Internet über die beste Reputation und können sich deutlich vor ihren Konzernmüttern EnBW und RWE platzieren. Sie punkten nicht nur im Bereich preisspezifischer Themen, sondern werden auch stärker mit emotionalen Begriffen verknüpft. Den „Kleinen“ ist es gelungen, ihre Kunden zu erreichen und positive Diskussionen um ihre Marke auszulösen. Vattenfall, E.ON und RWE verfügen in der digitalen Öffentlichkeit hingegen über kein gutes Image. Gründe hierfür sind nicht zuletzt mangelnde Transparenz und Dialogbereitschaft.


Quelle: Kuhn, Kammann & Kuhn GmbH

Bei den Analyseergebnissen über die CEO’s ist vor allem der Vergleich von E.ON-Ex-CEO Wulf Bernotat mit dem seit einem halben Jahr tätigen Johannes Teyssen interessant. Beide weisen zwar ähnliche Ratingnoten im Mittelfeld auf, diese basieren jedoch auf unterschiedlichen Umständen. Während Wulf Bernotats Reputation auf einem breiten Fundament ohne Extreme fusst, weist Johannes Teyssen positive wie negative extreme Profilierungen auf, die sich gegenseitig aufheben und in einer Gesamtnote im Mittelfeld enden.
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Trend zu mehr Nachhaltigkeit in Geschäftsberichten
Die Financial Times Deutschland fasst in einem Artikel den Trend hinzu mehr Nachhaltigkeits-Berichterstattung in den Geschäftsberichten zusammen. Immer wieder werden Unternehmen heute beim so genannten Greenwashing erwischt – seien es Umweltauflagen, die nicht eingehalten wurden oder Mitarbeitende, die nicht korrekt behandelt wurden. Andererseits gelingt es Unternehmen, durch verantwortliches Handeln eine gute Reputation aufzubauen. Dazu müssen sie jedoch glaubwürdig und transparent über ihr nachhaltiges und regelkonformes Verhalten berichten.

Kunden wollen, dass es den Unternehmen ernst mit Umweltschutz und Sozialstandards ist. Investoren verlangen Klarheit über die Bedeutung öko-sozialer Aspekte für die Geschäftsentwicklung, schreibt die FTD weiter.

Dazu müssen Unternehmen die Themen Nachhaltigkeit und Verantwortung in die Geschäftsberichte integrieren. “Derzeit entsprechen Corporate-Social-Reponsibility- und Nachhaltigkeitsberichte weder der Form noch dem Inhalt nach den Bedürfnissen von Investoren und Kreditgebern”, bemängelt Ralf Frank, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA). (Quelle ftd.de)

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Der Ruflotse feiert seinen ersten Geburtstag
Unter www.ruflotse.de bietet die myON-ID Media GmbH seit einem Jahr einen Dienst zur Schutz der Privatsphäre im Internet an.

Ruflotse hilft bei der Datenkontrolle und beim Schutz der Privatsphäre im Internet. Die gefundenen Ergebnisse erhält der private wie auch gewerbliche Nutzer regelmäßig übersichtlich aufbereitet. Für unerwünschte oder schädliche Suchergebnisse kann eine Löschung beantragt werden, um die unliebsamen Einträge aus dem Netz zu entfernen.

Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer der myON-ID Media GmbH, sagt:

„Mit Ruflotse haben wir vor einem Jahr auf die wachsende Marktanforderung nach Kontrolle der Privatsphäre im Internet reagiert. Die große Nachfrage von Seite der Kunden zeigt uns, dass die Sicherheit der persönlichen Daten im Internet von immer mehr Menschen als immer relevanter anerkannt wird. Dies bestätigen auch die Partnerschaften, die wir bereits in unserem ersten Jahr unter anderem mit der Deutschen Telekom AG und Payback eingegangen sind.“

Zur Zeit arbeitet das Team an der inhaltlichen Weiterentwicklung, die den Dienst in den kommenden Monaten noch attraktiver machen werden.
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EU fordert ein Recht, “vergessen zu werden”
Die bereits an mehreren Orten geäusserte Forderung, persönliche Daten im Netz mit einer Art Verfallsdatum zu versehen, hat nun auch die EU erreicht. EU-Kommissarin Viviane Reding hält die bestehende, 15 Jahre alte Datenschutzrichtlinie nicht mehr für zeitgemäss. “Privatsphäre muss auch das Recht einschliessen, wieder vergessen zu werden”, sagte Reding. “Ich trete für das Recht jedes Einzelnen ein, jederzeit auf seine Daten zugzugreifen und sie auch löschen zu können.” Experten bezweifeln jedoch schon länger die technische Machbarbeit wie auch den Willen der grossen amerikanischen Social Networks, mehr für die Privatsphäre ihrer Nutzer zu tun.
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US-Banken erleiden in Europa deutlichen Reputationsverlust
Eine von Stockheim Media und pressrelations gemeinsam durchgeführte Studie hat gezeigt, dass der Ruf der grossen US-Banken in der europäischen Medienberichterstattung stark gelitten hat. In rund 2’400 ausgewerteten Artikeln europäischer Medien fokussierte sich die Berichterstattung insbesondere auf die Themen verantwortliches und ethisches Verhalten der US-Banken. Mehr als ein Drittel aller veröffentlichten Beiträge behandelten diese Aspekte. Die Themen, über die in diesem Zusammenhang regelmässig berichtet wurden, waren: Gier der Banken, hohe Bonuszahlungen, Gerichtsverfahren, Anschuldigungen der Börsenaufsicht, Ausgleichszahlungen für Investoren sowie Rücktritte von Geschäftsführern und Vorständen. Die Banken müssen jetzt ihre Strategie ändern und offensiv kommunizieren, wenn sie das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnen wollen.
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Lesetipp 1:“Managergehälter: Transparent und leistungsabhängig“ (Harvard Business Manager)
Die Kritik an überhöhten Vergütungen für Spitzenmanager reisst nicht ab. Die Betroffenen müssen in die Offensive gehen. Nur wenn sie sich selbst nachvollziehbare Massstäbe für ihr Gehalt setzen, gewinnen sie das Vertrauen der Öffentlichkeit zurück.
Link:
Ganzen Artikel auf harvardbusinessmanager.de lesen

Lesetipp 2:“BP sets out to rebuild reputation“ (BBC News)
BP-Chef Bob Dudley hat seine Strategie vorgestellt, wie er das Vertrauen der Öffentlichkeit wieder zurückgewinnen will.
Link:
Ganzen Artikel auf bbc.co.uk lesen
Quelle:
Rede von BP CEO Bod Dudley (bp.com)

Lesetipp 3:“Lessons from the palm oil showdown“ (guardian.co.uk)
Wie wichtig war der Druck via Social Media in der Greenpeace-Kampagne gegen Nestlé und den Palmöl-Produzenten Sinar Mas? Eine Studie gibt Auskunft.
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Ganzen Artikel auf guardian.co.uk lesen

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