Reputation Management (27): Bewertungsportale auf dem Prüfstand

Newsfeed zu Reputation Management, Online-Reputation, Social Media Monitoring und Personal Branding.
Ausgabe Nr. 27 vom 16. August 2011.

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Hotel-Bewertungen: Echt oder gefälscht?
Bewertungsportale zum ersten: Hotel- und Reisebewertungen gehören zu den am meisten gesuchten Informationen im Web. Doch Portale wie tripadvisor oder HolidayCheck.com stehen auch immer wieder in der Kritik: Sind alle Bewertungen von echten Gästen verfasst?


Bild: Bewertung vom “Baur au Lac” in Zürich auf tripadvisor.de 

Vier Forscher der Cornell University im Bundesstaat New York führten deshalb ein Experiment durch – anhand von 400 Bewertungen von 20 Hotels in Chicago auf verschiedenen Webseiten. Aus ihrem Experiment ging eine Software hervor, die knapp 90 Prozent aller getesteten Bewertungstexte korrekt als wahr oder falsch indentifizierte.
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Bewerten bis der Arzt kommt
Bewertungsportale zum zweiten: Wie Zeit Online berichtet, sind Arztbewertungsportale extrem beliebt. Doch Prüfer, im konkreten Fall gleich drei verschiedene Institutionen, bescheinigen den Diensten Mängel und warnen vor Manipulationen. Bei allen drei Tests schnitt das deutsche Portal jameda sehr gut ab,
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Nachhaltigkeit muss auch richtig kommuniziert werden
Ende Juli hat Interbrand sein Ranking „Best Global Green Brands of 2011“ veröffentlicht. Toyota (Rang 1), 3M (Rang 2) und Siemens (Rang 3) führen die Rangliste an. In diesem globalen Report, der zum ersten Mal das Thema nachhaltiges Wirtschaften in den Fokus der Untersuchungen stellt, kombiniert Interbrand die Bewertung der öffentlichen Wahrnehmung von grüner Unternehmensführung mit einer eingehenden Analyse öffentlich verfügbarer Leistungsdaten zu Umweltaspekten. Interbrand hat dabei zum Teil grosse Unterschiede zwischen Leistung und Wahrnehmung festgestellt.

A number of brands on the Best Global Green Brands table show large gaps between performance and perception. For example, L’Oréal, Nokia, HSBC all scored significantly higher in performance than perception, suggesting that while they are all doing great things internally in terms of environmental sustainability, they are still not yet communicating their efforts to consumers as clearly as they could…

McDonald’s, GE, and Coca-Cola, on the other hand, all scored significantly higher in perception than performance. The big gap in perception and performance for brands that are closer to the top of Interbrand’s Best Global Brands list suggests that highly visible top 10 brands like McDonald’s, GE, and Coca-Cola enjoy the positive impact of being a well-known, powerful brand, with green perception matching general perception overall. (Quelle)


Der L’Oröal-Konzern müsste seine CSR-Kommunikation verbessern.

Links:
Medienmitteilung von Interbrand
What Your Company Can Learn From the Green Perception Gap (GreenBiz.com)

Sag klar wer Du bist
Im Sommer hat Google+ etwas unfreiwillig die Klarnamen-Debatte im Internet wieder einmal neu lanciert. Im Juli machte Google deutlich, man dulde keine Pseudonyme auf Google+ und löschte Accounts, die gegen die Regelung verstiessen. Dies sorgte wiederum für einen Aufruhr unter Bloggern. Das Magazin t3n fasste die Argumente für und wider Klarnamen im Netz in einem Artikel zusammen. Auf Zeit Online stellt Kai Biermann die Frage Wen interessieren schon “echte” Namen? Seiner Meinung nach haben Klarnamen nur eine Funktion, wenn man das Internet für persönliche Karriere- und Personal Branding-Zwecke nutzt. Eine „Netzidentität“ funktioniere jedoch besser mit einem Pseudonym.
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Ganzen Artikel auf zeit.de lesen

Markenprodukte haben es immer schwerer
Spätestens seit dem medialen Sommerloch kommen Markenprodukte in der Schweiz unter Druck. Die Euro-Schwäche macht deutlich, dass Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im Vergleich zum umliegenden Ausland stark überhöhte Preise bezahlen. Die Importeure, bei den die Detailhändler einkaufen müssen, geben die Währungsgewinne nicht an die Kunden weiter.


Coop macht ernst und nimmt Produkte aus dem Sortiment. Quelle: coop.ch 

Und scheinbar sind viele Kunden doch nicht so markentreu, wie man anhin glauben mag. Auch wer viel in den Aufbau von Marken-Reputation und Kundenloyalität investiert hat, kann nicht mehr sicher sein, beim Schweizer Kunden noch im Einkaufswagen zu landen…
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Neu: Leitfaden Social Media Monitoring vom BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine neue Fachpublikation mit Praxistipps und Checklisten für die Medienbeobachtung in Social Media veröffentlicht. Auf über 30 Seiten liefert der aktuelle Leitfaden „Social Media Monitoring“ detaillierte Grundlagen und Lösungsansätze, wie Social Media Monitoring die Kommunikation von Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen unterstützen kann. Mit seinem Kriterienkatalog zur Auswahl professioneller Monitoring-Anbieter richtet sich die Fachpublikation an Verantwortliche und Entscheider, die das Internet als transparente Kommunikationspartner aktiv nutzen möchten und ihre Kommunikation nachhaltig stärken wollen.
Link:
Komplette Medienmitteilung auf bvdw.org lesen

Lesetipp 1:“Privatsphäre: Das Leben wird ungemütlicher“ (Zeit Online)
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Ganzen Artikel auf zeit.de lesen

Lesetipp 2:“Online-Reputation auf dem Stellenmarkt“ (Neue Zürcher Zeitung)
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Lesetipp 3:“Fallstudie Ergo: Wenn selbst Herr Kaiser nichts mehr retten kann“ (Financial Times Deutschland)
Link:
Ganzen Artikel auf ftd.de lesen

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1 Kommentar

  1. Vielen Dank für diesen tollen fachlichen Beitrag. Hoffentlich gibt es bald
    mehr davon.
    Viele Grüße
    Christian Wenzel von digital branding